E-Commerce-Leitfaden
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Aktuelles

Mittelstand 4.0-Agentur Handel veröffentlicht Checkliste zur Planung von E-Commerce-Projekten

Das Internet stellt als Vertriebskanal für Waren und Dienstleistungen eine immer wichtiger werdende Einnahmequelle dar. Wer damit erfolgreich sein will, sieht sich jedoch einer Vielzahl an Herausforderungen gegenüber. Denn heute erwarten sowohl Endverbraucher als auch Firmenkunden einen professionellen Internet-Auftritt ihrer Lieferanten. Neben Informationen über das Unternehmen und dessen Produkten oder Dienstleistungen wird häufig auch erwartet, dass gleich direkt online bestellt werden kann.

Checkliste zur Planung von E-Commerce-Projekten

 


Die vorliegende Checkliste soll bei der Planung von E-Commerce-Projekten unterstützen und einen ersten Überblick über relevante Themenbereiche geben. Hierbei werden mögliche Basisfragen bei strategischen Überlegungen gestellt, erste Planungsschritte vom Kick-off-Workshop bis zum Lastenheft aufgezeigt sowie wichtige Kriterien bei der Wahl von Technologie & Partner und im Bereich Projektorganisation dargestellt.

Die Checkliste finden Sie hier zum Download: Checkliste zur Planung von E-Commerce-Projekten

 

 

 

Intelligente Suchfunktionen optimieren das Kauferlebnis im Online-Handel

Dem Online-Handel fehlen oft die beratenden oder zum Einkauf motivierenden Ratschläge einer Verkaufskraft. Um Produkte im Online-Handel möglichst effizient zu finden, wird daher vor allem die Suchfunktion genutzt. Hierdurch wird der Einkauf vereinfacht und das Kauferlebnis optimiert. Außerdem bietet sie ein enormes Potenzial zum Aufspüren von Trends und Engpässen. Welche Erfahrungen Deutschlands Händler mit der Suche in ihrem eigenen Shop gemacht haben, wollte das Team des E-Commerce-Leitfadens ermitteln.

Eine moderne, lernfähige und intelligente Suche sowie gute Produktvorschläge sind aus vielen Online-Shops nicht mehr wegzudenken und werden vom Kunden als Service erwartet. Sie bedarf dabei fortwährender Überwachung, Verbesserung und Optimierung, da sie ein zentrales und geschäftskritisches Element des Online-Shops darstellt. Derzeit sind nur wenige Händler mit ihrer jeweilig eingesetzten Suchfunktion unzufrieden. Dennoch gibt es große Unterschiede zwischen Standardmodulen und Drittanbietersoftware, beispielsweise bei den angebotenen Funktionen oder der Auswertungsmöglichkeit.

Das E-Commerce-Leitfaden Team hat in der Studie „Wer suchet, der findet – auch im Online-Handel?“ den Status quo bei der Shop-Suche und den Produktvorschlägen bei Online-Händlern untersucht. Diese bietet des Weiteren einen Überblick über den Markt und die genutzten Suchfunktionen. 80 % der Online-Händler halten beispielweise die Suchfunktion im Online-Shop für „sehr wichtig“, daher ist sie oft in zentraler Position platziert.

Michael Marheineke von der SHI GmbH erläutert: „Vor allem die Qualität der Suche ist wichtig, weswegen sechs von zehn befragten Händlern für die Suche in ihrem Shop ein Zusatzmodul eines Drittanbieters nutzen. Dabei erleben die Händler starke Verbesserungen vor allem bei der Kundenzufriedenheit, der Konversionsrate und dem Umsatz. Der Einsatz einer intelligenten Suchfunktion zahlt sich somit meist aus.“

Um Verkäufe zu steigern, bieten sich auch Produktvorschläge an, die von über der Hälfte der Befragten in ihrem Shop genutzt werden. Mit diesen Vorschlägen kann ein Kunde auf Produkte aufmerksam gemacht werden, die zu ihm passen könnten, ohne dass er aktiv danach suchen muss. Die Entwicklung der Shop-Suche sowie der Produktvorschläge müssen jedoch seitens der Händler oft noch weiter optimiert werden. Die Analyse der Suchvorgänge sowie der angezeigten Produktvorschläge dienen der Verkaufsförderung, da mit den Informationen der Analyse gezielte Produktkampagnen erstellt werden könnten oder das Suchmaschinenmarketing angepasst werden könnte, was sich direkt positiv auf den Umsatz auswirken kann.

Die vollständige Studie „Wer suchet, der findet – auch im Online-Handel? Status quo bei Shop-Suche und Produktvorschlägen im Online-Shop“ steht kostenlos zum Download zur Verfügung unter:
www.ecommerce-leitfaden.de/shop-suche


 

 

 

Studie: Internationaler E-Commerce – eine lohnende Investition? 

Wer den grenzüberschreitenden E-Commerce gut vorbereitet und an die landesspezifischen Anforderungen anpasst, kann vom internationalen Handel profitieren und die Anzahl der potentiell erreichbaren Kunden deutlich erhöhen. Dabei müssen allerdings bestimmte Aspekte beachtet werden, die von Land und Unternehmen abhängig sind.

Mit einer Befragung hat das Team des E-Commerce-Leitfadens nun ermittelt, wie deutsche Online-Händler beim grenzüberschreitenden Handel vorgehen und welchen Herausforderungen sie dabei gegenüberstehen.

Aus den Ergebnissen der Studie "Internationaler E-Commerce" geht hervor, dass derzeit 67 Prozent der befragten deutschen Händler aktiv ins Ausland verkaufen. Weitere 18 Prozent exportieren nicht gezielt in andere Länder, nehmen jedoch Bestellungen aus dem Ausland entgegen. Demzufolge verkaufen insgesamt 85 Prozent der Online-Händler bereits ins Ausland. Bei diesen Online- Händlern kommen 20 Prozent aller Bestellungen aus dem europäischen Ausland sowie weitere 7 Prozent außerhalb Europas. Somit ist es nicht verwunderlich, dass rund 85 Prozent der Unternehmer der These zustimmen, dass das Auslandsgeschäft immer stärker an Bedeutung gewinnt.

Weitere Ergebnisse der Studie sind: 

  • Es wird vor allem nach Österreich, Schweiz, Niederlande und Frankreich verkauft.
  • Vor allem rechtliche Unsicherheiten schrecken vor dem Verkauf ins Ausland ab.
  • Die Retourenquote im Ausland ist deutlich geringer als in Deutschland. 
  • Suchmaschinenmarketing ist auch für das Auslandsgeschäft wichtig.
 
Die vollständige Studie "Internationaler E-Commerce" steht kostenlos zum Download zur Verfügung unter: www.ecommerce-leitfaden.de/internationalisierung.
 

B2B-E-Commerce – die Digitalisierung macht auch vor dem Geschäft mit Unternehmen nicht halt

Zahlreiche Teilnehmer hatten sich in Frankfurt versammelt, als Dr. Georg Wittmann das ibi-Forum B2B-E-Commerce eröffnete. Zur Einführung machte er deutlich, dass es im B2B-Commerce in den letzten Jahren starke Veränderungen gab und auch in den kommenden weiter geben wird. Dies unterstrich auch der anschließende Vortrag „B2B-E-Commerce – Geschäftskunden im Zeitalter der Digitalisierung“ und zeigte die zahlreichen Veränderungen im Geschäft mit Firmenkunden auf.

Auch Claus-Jürgen Kromm, Projektmanager E-Commerce bei Heidelberger Druckmaschinen, berichtete in seinem Vortrag über das veränderte Einkaufverhalten seiner Kunden und die Herausforderungen, die ein Konzern meistern muss, wenn der Online-Shop in mehreren Ländern einem Relaunch unterzogen werden soll. In zwei weiteren Praxisberichten zeigten die beiden Umsetzungspezialisten ElectronicSales und diva-e, welche Hindernisse es bei der Durchführung von B2B-Shop-Projekten zu überwinden gilt. Dabei gaben sie den anwesenden Unternehmen wertvolle Tipps und Tricks an die Hand, wie sie diese Stolperfallen umgehen können.

Das Thema „Wie will der Kunde im B2B-Commerce zahlen?" diskutierten dann in einer Gesprächsrunde Lisa Erdmann (Krones), Stefan Grimm (GKS Handelssysteme), Claus-Jürgen Kromm (Heidelberger Druckmaschinen) und Simon Prehn (EOS Deutschland). Moderatorin Sabine Pur (ibi research) erörterte mit den Teilnehmer die Eigenarten des Bezahlens im B2B-E-Commerce und beleuchtete neben der Auswahl und Einbindung neuer Bezahlverfahren in einen Online-Shop auch die Zahlungswegesteuerung und das Risikomanagement. Im Ergebnis waren sich die Teilnehmer einig, dass der B2B-E-Commerce spezielle Anforderungen an die Zahlungsabwicklung stellt, die viele der klassischen Paymentverfahren bisher nur bedingt abbilden können.

Am Nachmittag berichteten weitere Online-Händler über ihre Erfahrungen im Umgang mit ihren Geschäftskunden und den Aufgaben, die innerhalb eines Unternehmens zu meistern sind, wenn der Vertriebskanal „Internet“ etabliert werden soll. Während Wolf Sternberg, Leiter E-Commerce bei Papier Liebl, auf das Thema Change Management einging, legte Klaus Kallenbrunnen, International Head of Digital Business bei der HAIX group, den Fokus auf die Positionierung einer Eigenmarke im B2B-E-Commerce.

Einen Einblick in das Einkaufsverhalten der Zukunft gab Matthias Berg vom Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. mit seinem Vortrag „B2B-E-Commerce – die Perspektive eines Einkäufers“. Dabei machte er u. a. deutlich, dass auch beim Einkauf 4.0 persönliche Beziehungen weiterhin eine hohe Bedeutung haben werden.

Dr. Bernd Schönwälder (Mercateo) erläuterte in seinem Beitrag „E-Commerce 4.0: Der Wert der Vielfalt im B2B“, was der B2B-Handel auch von Marktplätzen wie Mercateo in den kommenden Jahren zu erwarten hat. Stefan Grimm (GKS Handelssysteme) wagte ebenfalls eine Blick in die Zukunft, fokussierte sich dabei aber auf den Großhandel. Zum Abschluss wurden in einer Podiumsdiskussion die Inhalte des Tages nochmals aufgearbeitet und es wurde darüber spekuliert, wer im Jahre 2020 den B2B-E-Commerce beherrschen wird.

Am Ende des Tages stand für die Teilnehmer und die Referenten fest, dass uns die Digitalisierung im Handel zwischen Unternehmen in den kommenden Jahren noch weiter intensiv beschäftigen wird und dieses ibi-B2B-Forum sicher nicht das letzte gewesen sein wird.


 

 

Die Komplexität von B2B-Projekten wird häufig unterschätzt

Martin Pfisterer im Interview mit dem Leitfaden-Team

Haben B2B-Händler andere Anforderungen an ein Online-Shop-System als Händler, die sich primär an Konsumenten – also B2C – richten? Diese und weitere Fragen hat das E-Commerce-Leitfaden-Team mit dem E-Commerce-Leitfaden Partner ElectronicSales besprochen. Martin Pfisterer, Gründer und Geschäftsführer von ElectronicSales (www.ElectronicSales.de) berichtet in diesem Interview als zahlreichen Praxisprojekten und verdeutlicht die Eigenarten des B2B-E-Commerce.

Im Interview mit dem E-Commerce-Leitfaden schildert er seine Erfahrungen bei der Planung und Umsetzung zahlreicher B2B-Shops und berichtet über eine zunehmende Orientierung im B2B-Umfeld an Funktionen und Abläufen aus dem B2C-E-Commerce. „Die Einkäufer haben Ihre Erlebnisse, als Privatperson, im B2C-Bereich und möchten die gleichen Erlebnisse auch im B2B-Bereich. Dass heißt, sie haben u. a. gewisse Ansprüche an die Optik und an die Usability.“, so Pfisterer.

Er berichtet auch davon, dass häufig die Konzeption und die Planung eines B2B-Projekt unterschätzt werden und auch die Strategie häufig nicht abgestimmt ist. „Oftmals unterschätzen auch Agenturen, die bisher wenig Erfahrung mit B2B-Projekten haben, die Funktionen und die Komplexität von B2B-Funktionen entscheiden sich für die falschen Systeme.“, so Pfisterer weiter. Er rät Shop-Systeme zu nutzen, die häufig genutzte B2B-Funktion schon standardmäßig integriert haben.

Wer den Erfahrungsbericht von ElectronicSales live erleben will, kann dies auf unserem B2B-Forum in Frankfurt am 2. Juni tun. Mehr dazu unter http://www.ibi.de/B2B-Forum

Dr. Georg Wittmann

Das Video ist auch auf dem YouTube-Channel des E-Commerce-Leitfadens unter
https://youtu.be/XraNcwWU7ic abrufbar.


 

 

 
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