eCommerce-Leitfaden
Diese Seite drucken Diese Seite an jemanden versenden rss

Aktuelles

Einheitliche Auslegung - Düsseldorfer Kreis formuliert für Web-Analyse neue, einheitliche Datenschutz-Anforderungen


Web-Analyse ist eine wichtige Maßnahme zur Optimierung einer Online-Präsenz - das ist unbestritten. Der Einsatz von Web-Analyse-Systemen zur Analyse des Besucherverhaltens wirft aber immer auch datenschutzrechtliche Fragen auf. Gesetzlich geregelt wird diese Thematik zum einen im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), das grundlegende Vorgaben zum Umgang mit personenbezogenen Daten macht. Zum anderen enthält das Telemediengesetz (TMG) spezielle Regelungen für die Erhebung und Verarbeitung von Daten über Telemedien, also auch auf Websites. Die Auslegung dieser Gesetze ist Ländersache und obliegt den Datenschutzbeauftragten der einzelnen Bundesländer.Datenschutz und Webanalyse

Bisher herrschte bei der Auslegung der Datenschutzgesetze im Bereich des Webtrackings Uneinheitlichkeit. Die einzelnen Landesdatenschutzbehörden interpretierten die Gesetzesvorgaben unterschiedlich. Das ist nun vorbei. Ende November 2009 hat der Düsseldorfer Kreis, die Vereinigung der obersten Aufsichtsbehörden für Datenschutz im nicht-öffentlichen Bereich, eine bundesweit einheitliche Auslegung der gesetzlichen Vorgaben zur Erstellung von Nutzungsprofilen im Internet beschlossen.

Der Beschluss des Düsseldorfer Kreises ist zwar rechtlich nicht bindend, aber die Aufsichtsbehörden werden das Gesetz künftig entsprechend ihrem gemeinsamen Beschluss auslegen. Website-Betreibern drohen daher bei Nichtbeachtung der Anforderungen rechtliche Schritte der Aufsichtsbehörden. Dabei können Bußgelder von bis zu 50.000 Euro verhängt und Verbotsverfügungen ausgesprochen werden. Sollte es soweit kommen, steht es jedem betroffenen Unternehmen frei, die Rechtmäßigkeit von einem Gericht prüfen zu lassen. Es ist allerdings wenig wahrscheinlich, dass ein Gericht von dem Beschluss einer so wichtigen und auch sachkompetenten Vereinigung wie dem Düsseldorfer Kreis abweichen wird. Fakt ist: Website-Betreiber sind gut beraten, die Anforderungen der obersten Aufsichtsbehörden vollständig umzusetzen, wenn sie etwaige Strafen und die damit verbundenen Kosten und Aufwände vermeiden möchten. Alleine der umfangreiche Schriftverkehr eines Prüfungsverfahrens, der schwerlich ohne qualifizierte Hilfe zu bewältigen ist, verursacht oft erhebliche Kosten. Obwohl die Datenschutzbehörden kaum in der Lage sein werden, alle Verstöße zu verfolgen, ist zu erwarten, dass sie zumindest Exempel statuieren. Website-Betreiber sollten die neuen Datenschutzanforderungen bei der Web-Analyse aber auch aus einem ganz anderen Grund ernst nehmen: Datenschutzkonformität und Transparenz sind Verkaufsargumente und wichtige Bausteine für den Online-Erfolg.

etracker hat die Beschlüsse des Düsseldorfer Kreises in einer Checkliste aufgearbeitet, anhand derer Website-Betreiber ganz leicht prüfen können, ob sie mit ihrer Web-Analyse-Lösung auch die jetzt geltenden datenschutzrechtlichen Anforderungen erfüllen.

Die Checkliste können Sie hier herunterladen: Checkliste zum Datenschutz

Quelle: etracker GmbH



 

Langsamer Steigflug des europäischen Lastschriftverfahrens

Beim offiziellen Start des europäischen Lastschriftverfahrens haben ABK / EFiS und ibi research an der Universität Regensburg die SEPA-Lastschrift auf Herz und Nieren getestet. Allerdings konnten nur gut zwei Drittel der Lastschriften erfolgreich eingezogen werden, da einige Banken das neue Verfahren derzeit noch nicht unterstützen. Bei den erfolgreichen Zahlungen waren die vorgeschriebenen Informationen zur Abbuchung in den Kontoauszügen der Kontoinhaber weitgehend richtig und vollständig wiedergegeben. Es wäre jedoch wünschenswert, durch zusätzliche Angaben und einheitliche Bezeichner den bezogenen Kontoinhabern die Zuordnung von Zahlungen weiter zu vereinfachen.

Weitere Informationen und die Ergebnisse des Jungfernflugs der SEPA-Lastschrift finden Sie hier: http://www.ibi.de/sdd





 

Kostenloser Workshop "Sichere Zahlungsabwicklung im E-Commerce" in Berlin

Das Einkaufen im Internet erfreut sich in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit. Immer mehr Unternehmen bieten ihre Waren und Dienstleistungen im Internet an. Jedoch ist es oft ein weiter und steiniger Weg bis der eigene Online-Shop erfolgreich läuft. Häufig werden Themen wie die Zahlungsabwicklung und der Umgang mit Zahlungsstörungen unterschätzt.

Doch gerade das Angebot geeigneter Zahlungsverfahren ist ein wesentlicher Einflussfaktor in der Kaufentscheidung eines Kunden und somit bedeutsam für die realisierbaren Umsätze. Aber welche Zahlungsverfahren kommen bei Ihren Kunden am besten an? Und wie geht man mit Problemen um, die durch nicht bezahlte Rechnungen oder Rückbuchungen entstehen?

Antworten auf diese Fragen erhalten Sie bei der kostenlosen Veranstaltung „Zahlungsabwicklung im E-Commerce“, die am 22. April 2010 in der Handwerkskammer Berlin stattfindet.

Die Experten des E-Commerce-Leitfadens präsentieren Ihnen aktuelle Entwicklungen sowie wertvolle Tipps und Tricks zu den Themen Zahlungsabwicklung, Risiko- und Forderungsmanagement. Gelegenheiten zum intensiven Austausch runden die Veranstaltung ab.

Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.

Programm:
  • ab 16:30 Uhr - Begrüßungskaffee: Gelegenheit zum Networking
Einführung
  • 16:45 Uhr - Begrüßung der Teilnehmer und Eröffnung
    Carl-Philipp Wackernagel, eCOMM Berlin
    Dr. Georg Wittmann (Moderator), E-Commerce-Leitfaden, ibi research an der Universität Regensburg
Zahlen bitte - einfach, schnell und sicher!
  • 17:00 Uhr - Handeln ohne Grenzen – internationaler und nationaler Zahlungsverkehr
    Johannes F. Sutter, Saferpay
  • 17:30 Uhr - Kreditkartenakzeptanz im E-Commerce – einfach, bequem, sicher!
    Christoph Jung, ConCardis
  • 18:00 Uhr - mpass – einfach per Handy bezahlen
    Marc-André Fengler, mpass
  • 18:30 Uhr - Pause: Gelegenheit zum Networking
Keine Chance ohne Risikomanagement – schützen Sie sich vor Zahlungsstörungen
  • 19:00 Uhr - Risikomanagement – Schützen Sie sich vor Zahlungsstörungen
    Sven Slazenger, creditPass
  • 19:30 Uhr - Inkasso einmal anders – Prozessoptimierung im Forderungsmanagement
    Christoph Ruoff, atriga
  • 20:00 Uhr - Get Together: Gelegenheit zum Networking



 

Gesegnet sei mein Blackberry

Mit neuen Endgeräten wie dem kürzlich vorgestellen Apple iPad wird das Internet immer mehr zum unverzichtbaren Begleiter im Alltag. In einer Londoner Kirche können Gläubige daher jetzt ihre Smartphones und Notebooks segnen lassen.

>> Mehr bei heute.de

Dies und weitere Neuigkeiten aus der E-Commerce-Welt lesen Sie im aktuellen E-Commerce-Newsletter:

>> Vollständige Ausgabe lesen

>> Kostenlos abonnieren
 

IWR Award am 3. Februar: Wer hat die beste Banken-Website?

Seit mehr als zehn Jahren ermittelt das ibi Website Rating die Qualität von Banken-Websites in den Kategorien Beratungsqualität und Usability. Seien Sie dabei, wenn am 3. Februar 2010 in Regensburg die diesjährigen Sieger bekannt gegeben und die Awards der Gesamtwertung, nach Institutsgruppen und in den Schwerpunktthemen Girokonto und Suchfunktion verliehen werden.

>> Mehr bei ibi research

Dies und weitere Neuigkeiten aus dem Zahlungsverkehrsbereich lesen Sie im aktuellen Zahlungsverkehrs-Newsletter:

>> Vollständige Ausgabe lesen

>> Kostenlos abonnieren


 
<< Start < Zurück 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 Weiter > Ende >>

Seite 17 von 29