01.08.2017

E-Commerce für Frauen: Shrink it or pink it?

Das Regensburger Forschungsinstitut ibi research hat in Zusammenarbeit mit der IHK Villingen-Schwenningen Kontaktstelle Frau und Beruf einen erfolgreichen Workshop zum Thema E-Commerce von und für Frauen gestaltet. Unter dem Titel „E-Commerce für Frauen: Shrink it or pink it?“ wurde den Teilnehmern Expertenwissen zum female commerce vermittelt.

Das Wahrnehmungsvermögen von Frauen und Männer ist unterschiedlich. Dem entsprechend unterscheidet sich auch das Einkaufsverhalten: Frauen kaufen beispielsweise vermehrt für Andere und vorausschauend ein. Die Umgebung und das Drumherum spielen bei den meisten Frauen eine größere Rolle, als bei der männlichen Zielgruppe. Das sind allerdings nur zwei wichtige Aspekte von vielen, die Einfluss auf die Kaufentscheidung bei der weiblichen Zielgruppe haben können.

Doch welche Aspekte sind noch relevant, um eine Frau als Käuferin oder Kundin zu gewinnen? Was bedeuten die Erkenntnisse zum Wahrnehmungsvermögen für den Aufbau einer Website oder eines Online-Shops? Auf was muss ein Händler achten, damit die weibliche Zielgruppe erfolgreich angesprochen wird? Zu diesen und anderen Fragen, gaben die Ausführungen im Workshop Antworten.

Der für einen Workshop große Teilnehmerkreis wurde einen ganzen Vormittag durch dieses spannende Thema geführt. Aufbauend vom Thema Grundlagenkenntnisse für eine Internetpräsenz für kleine und mittelständische Unternehmen, wurde ebenfalls auf die wichtigsten Aspekte beim Thema Kundengewinnung mit Online-Marketing eingegangen. Zusätzlich wurden konkrete Fragestellungen, wie „Was sind die Alleinstellungsmerkmale meines Unternehmens?“, oder „Werden diese auf der Website deutlich kommuniziert?“, im Dialog mit den Teilnehmern beispielhaft erarbeitet. Schwerpunktmäßig wurden die wichtigsten Fakten zur „Frau als Zielgruppe“ in praxisnahen Beispielen veranschaulicht. Wichtige Tipps zur Konzeption von Webseiten oder Online-Shops, die sich voranging an den female commerce richten, ergänzten die Inhalte. Mit den Teilnehmern konnte so interaktiv gearbeitet werden. Die Erkenntnisse aus diesen Überlegungen und Anwendungsbeispielen gehörten für die Teilnehmer wohl zu den wichtigsten Ergebnissen dieses Workshops.